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Steinbeis-Tag 2017: Mehrwerte, die im Verbund entstehen

Netzwerke und Verbundprojekte standen im Fokus der diesjährigen Veranstaltung

In einem wachsenden Verbund sind die Kommunikation und das erfolgreiche Netzwerken zentrale Herausforderungen. Beides stand im Mittelpunkt des diesjährigen Steinbeis-Tags: Mehr als 200 Steinbeis-Unternehmer, Projektleiter und Mitarbeiter aus dem Steinbeis-Verbund folgten der Einladung ins Steinbeis-Haus nach Stuttgart-Hohenheim.

In mehreren Workshop-Sessions gaben Steinbeiser Einblick in Fachthemen, die aktuell im Steinbeis-Verbund diskutiert und in konkreten Projekten umgesetzt werden. Die Bandbreite der Themen, die in Steinbeis- Unternehmen abgedeckt werden, spiegelte sich auch in den diskutierten Workshop-Themen wider – waren es nun agile Innovationsmethoden, die die Experten der bwcon GmbH einbrachten, oder auch Kriterien eines effizienten Risikomanagements, die Prof. Dr.-Ing. Aleksandar Jovanovic (Steinbeis Advanced Risk Technologies GmbH) und Dr. Andrej Heinke (Robert Bosch GmbH) vorstellten. Einblick in eine themenspezifische Group innerhalb des Steinbeis-Verbundes zur Energieversorgung der Zukunft gab Heinz Pöhler, das von ihm geleitete Steinbeis-Beratungszentrum 4IES ist einer von vier Partnern im Steinbeis Kompetenzzentrum Nachhaltige Energie (KNE).

Uwe Haug (Steinbeis-Zentrale) und Harel Boren (Steinbeis Israel) zeigten, welche internationalen Kooperationen im Steinbeis-Netzwerk möglich sind: Das Start-up tinyinspektor in Tel Aviv ist ein Paradebeispiel für grenzübergreifenden Technologietransfer zwischen Unternehmen. Wie sowohl Berater als auch Unternehmen in Deutschland Förderungen für innovative Ideen und Unternehmensgründungen erhalten können, war Schwerpunkt eines Workshops des Berater-Teams der Steinbeis-Zentrale – die enorme Teilnehmerresonanz zeigte, welcher Bedarf hier auf allen Seiten vorhanden ist. Das konnte auch das Referenten-Team der Steinbeis 2i GmbH bestätigen: Das administrative und finanzielle Projektmanagement von Horizont 2020-Projekten bildete den Schwerpunkt dieses Workshops. Steinbeis 2i als Anlaufstelle im Steinbeis-Verbund gab einen Überblick über das Trainingsangebot zu Themen wie Verträge, Budgets und Kommunikation mit der Europäischen Kommission.

Das Team der Wissenschaftler am Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI) stellte in einem Update aktuelle Forschungsaktivitäten in Digitalisierung und Vernetzung vor. Daneben waren die im Verbund aktuell laufenden Micro Testbeds ein Fokusthema, in Kooperation mit dem Steinbeis Digital Business Consortium arbeiten hier KMU branchenübergreifend und partnerschaftlich in einem neutral moderierten „Vertrauensraum“ zusammen und setzen Wertschöpfungsszenarien im realen Unternehmensumfeld experimentell um. Weiteren wissenschaftlichen Input brachte das Team des Steinbeis Unternehmens-Kompetenzchecks (UKC) in seinen Workshop ein: Vorgestellt wurde das Tool „UKC-Research“, eine Software, die es ermöglicht, einfache, aber methodisch und inhaltlich fundierte Auswertungen und Analysen auf Basis des UKC durchzuführen.

Einen Blick auf das Innovieren an sich warfen Dr. Petra Püchner (Steinbeis 2i) und Beate Wittkopp (Steinbeis-Transferzentrum TransferWerk- BW): Nach dem erfolgreichen Auftakt der Steinbeis-Initiative „Die andere Sicht auf das Innovieren. Frauen im Technologietransfer“ trafen sich im Workshop des Steinbeis-Tags weitere Interessierte für das künftige Netzwerk, um zunächst einmal Knoten zu knüpfen und Kompetenzen zu erkunden.

Alle Initiativen und Netzwerke im Verbund sind offen für interessierte Teilnehmer, ganz gleich, ob initial am Steinbeis-Tag gestartet oder als schon laufende Projekte.

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